Der Österreichische Tierärzteverlag

2016 entschloss sich die Österreichische Tierärztekammer eine Gesellschaft zu gründen – den Österreichischen Tierärzteverlag.

Ziel war es, etwaige Gewinne aus dem Verkauf der EU-Heimtierausweise, der VetAk Seminare sowie des Vetjournals steuerlich ordnungsgemäß zu behandeln. Die Produktion des Vetjournals wurde von einer externen Firma zur Gänze ins Haus geholt. Der zu erwartende Gewinn aus dem Inseratenverkauf im Vetjournal sollte nunmehr den

Mitgliedern zugute kommen und andere kundenorientierte Leistungen für sie möglich machen bzw. verbilligen.

Der Wille war vorhanden, die Umsetzung des Plans aber mangelhaft. Der Umsatzrückgang bei den Inseraten ist für jedermann sichtbar, der sich die Mühe macht ein Exemplar des Vetjournals aus dem Jahr 2016 mit einem von 2021 zu vergleichen. Der Plan, dass Einnahmen aus Inseratenverkauf im kammereigenen attraktiven Magazin unser Kammerbudget auffetten ist also gründlich schiefgegangen.

Der Erhalt des Magazins muss also durch den Verkauf der EU-HTA bzw. Arzneimittelblöcke und den verbliebenen VetAk-Seminaren mitfinanziert werden. Eine Verbesserung des Inseratenverkaufs ist nicht in Sicht. Verbilligungen für unsere Mitglieder für Druckwerke, die sie nur über die ÖTK beziehen können, sind daher aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich.

Über 4 Jahre hatte das Vetjournal bisher Zeit die Inseratenerlöse auf das frühere Niveau zu bringen. Offensichtlich ist das Journal für die Industrie nicht interessant genug um darin zu werben. Eine ehrliche Evaluierung sollte dringend stattfinden - auch um eventuelle Ausstiegsszenarien zu prüfen.


Habemus Papam

"Habemus Papam" begleitet in der für autokratische Verhältnisse bekannten katholischen Kirche die Wahl des neuen Oberhauptes. Nicht viel anders wird in der Presseaussendung der ÖTK die, im Zuge der Wi